Umfangreiche Investitionen wurden in die Trinkwasserinfrastruktur getätigt
Der Wasserleitungsverband der Triestingtal- und Südbahngemeinden versorgte im Jahr 2025 rund 130.000 Einwohner über 38.438 Hausanschlüsse und mehr als 1.000 km Versorgungsleitungen. Im Hintergrund arbeiten 63 Behälter als Reservoirs, um die täglichen Verbrauchsschwankungen abzudecken. 130 Mitarbeiter:Innen sorgen für einen reibungslosen Ablauf bei der Trinkwasserversorgung.
Der Großteil des Trinkwassers wurde aus dem Brunnenfeld Blumau, den Brunnen Theresienfeld, dem Quellgebiet Furth/Harras und dem Antoniusbründl in Pottenstein gewonnen. Rund 13,8 Mio. Kubikmeter Wasser wurden 2025 gefördert.
Damit die Wasserversorgung auch für zukünftige Generationen gesichert ist wird laufend in die Instandhaltung der Leitungen und Anlagen investiert. Ortsnetzerneuerungen, die auf Basis der Schadensstatistik und der daraus resultierenden Erneuerungsstrategie durchgeführt werden, wurden 2025 erfolgreich fortgeführt.
Um den Spitzenbedarf an verbrauchsreichen Tagen abdecken zu können wurden zwei neue Hochbehälter in Bad Vöslau fertiggestellt und in Betrieb genommen.
Gestartet wurde 2025 ebenfalls mit dem Projekt einer Verbindungsleitung zwischen der Wasserversorgungsanlage Blumau und Leobersdorf. Diese dient zukünftig zur Versorgungssicherheit der umliegenden Gemeinden. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von € 3,2 Mio. wird nach Erteilung aller Bewilligungen umgesetzt.
Eine neue Aufbereitungsanlage für das Quellgebiet in Furth wurde konzipiert. Die Umsetzung mit geschätzten Gesamtkosten von € 1,6 Mio. erfolgt im Laufe des Jahres 2026.
Standorterkundungen für zusätzliche Brunnen, aufgrund der immer häufigeren niedrigen Grundwasserstände im Südlichen Wiener Becken wurden durchgeführt, um ein weiteres redundantes System beim Ausfall der bestehenden Anlagen, sowie zur Spitzenabdeckung bei niedrigen Grundwasserständen projektieren zu können.
Aber auch für bestehende Anlagen werden Sanierungskonzepte erarbeitet. So wurde im Jahr 2025 mit dem Projekt der Brunnensanierung Blumau begonnen. Hier werden neben der Brunnensanierung selbst auch modernste Anlagen für die Notstromversorgung errichtet.
Die Wasserqualität wird beim WLV engmaschig und weit über die vorschriftsmäßigen Intervalle und Parameter hinaus überprüft. 2025 wurden über 420 Untersuchungen im Verbandsgebiet durchgeführt. Die Analysen bescheinigten einwandfreie Qualität.
Die Parameterwerte können jederzeit auf unserer Homepage abgefragt werden:
https://www.wlv-voeslau.at/kundenservice/wasserqualitaet.html
Auch das Thema Sicherheit wird großgeschrieben. 2025 wurden weitere durch das NIS-Gesetz geforderte Maßnahmen im Bereich physische Sicherheit, Fernwirksystem und administrative Regeln umgesetzt. Es wurden wichtige und hohe Investitionen in die Sicherheitsinfrastruktur getätigt. Auch in den kommenden Jahren wird dieser Bereich ein wesentlicher Schwerpunkt der Investitionen sein.
Im Jahr 2025 konnte die Bereitstellung der kostbaren Ressource Trinkwasser, in ausgezeichneter Qualität und ausreichender Menge, durch qualifizierte Mitarbeiter:Innen gewährleistet und ein reibungsloser Betrieb aller Anlagen garantiert werden, sagt Obmann LAbg. Bgm. Christoph Kainz, der in seinem ersten Jahr als Obmann zufrieden zurückblickt.