Unser Trinkwasser - eines der wichtigsten globalen Themen der nahen Zukunft.
Um trotz zukünftiger klimatischer Bedingungen die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, bedarf es einer guten strategischen Planung mit Weitblick. Der Wasserleitungsverband der Triestingtal- und Südbahngemeinden (WLV) versorgt rund 180.000 Einwohner in 29 Verbands- und 7 Vertragsgemeinden im Bezirk Baden und Mödling mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Umfangreiche Sanierungen und Erneuerungen sind laufend notwendig, damit dem Stand der Technik entsprochen werden kann.
Am Freitag, den 19. September 2025 wurden beim Wasserleitungsverband der Triestingtal- und Südbahngemeinden, zur Sicherung der Wasserversorgung für die Bevölkerung, zwei neue Trinkwasserbehälter in Bad Vöslau durch den WLV-Obmann LAbg. Bgm. Christoph Kainz eröffnet. Im Beisein der WLV-Geschäftsleitung, dem Bürgermeister der Stadtgemeinde Bad Vöslau Christian Flammer, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verbandsgemeinden hat Pfarrer Mag. P. Stephan Holpfer OSB die Segnung durchgeführt.
Der außer Betrieb genommene 1950 erbaute Hochbehälter mit einem Volumen von 5.000 m³ wurde revitalisiert und wieder ins Versorgungsnetz eingebunden. Bei der Revitalisierung wurde der neue Behälter in den alten Hochbehälter am selben Standort hineingebaut, um keine weiteren Waldflächen verbauen zu müssen. Gesamtkosten € 1.900.000.
Der bestehende Ortsbehälter Bad Vöslau, erbaut 1930 mit einem Behältervolumen von 500 m³, hatte Bauschäden und war speichertechnisch nicht mehr ausreichend. Deshalb wurde er abgerissen und im unmittelbaren Nahbereich ein neuer Hochbehälter mit 3.500 m³ Volumen errichtet.
Gesamtkosten € 2.200.000.
Das Wasserleitungsnetz zwischen den beiden neuen Hochbehältern wurde ebenfalls erneuert.
„Der Wasserleitungsverband der Triestingtal- und Südbahngemeinden setzt wichtige Projekte, wie diesen Behälterbau um, damit die Versorgungssicherheit trotz häufiger Hitzesommer und zunehmender Trockenheit gewährleistet ist,“ betont WLV-Obmann LAbg. Bgm. Christoph Kainz und spricht den Anrainern und der gesamten Bevölkerung im näheren Umkreis der Baustelle ein herzliches Danke für die Akzeptanz der Unannehmlichkeiten im Sinne unseres Trinkwassers aus.