Spatenstich für die Modernisierung der Trinkwasseraufbereitungsanlage Furth/Harras

WLV

Mit einem feierlichen Spatenstich wurde am 21. Juli 2026 der Startschuss für die Modernisierung der Trinkwasseraufbereitungsanlage im Quellschutzgebiet Furth/Harras gesetzt. Zu diesem Anlass begrüßte die Direktorin des Wasserleitungsverbandes der Triestingtal- und Südbahngemeinden DI Sandra Akranidis-Knotzer u.a. Landesrat Anton Kasser in Vertretung der Landeshauptfrau, den Obmann des Wasserleitungsverbandes LAbg. Bgm. Christoph Kainz, Bezirkshauptmann Mag. Christian Pehofer sowie zahlreiche weitere VertreterInnen des Landes NÖ, der Verbandsgemeinden, sowie der projektbeteiligten Unternehmen und die MitarbeiterInnen des WLV. In seiner Ansprach betonte Landesrat Anton Kasser, es sei „beeindruckend, dass es hier im Verband gelingt, so viele Gemeinden an einem Strang zu halten und zu überzeugen, rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten […] um die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu garantieren.“

WLV-Direktorin DI Sandra Akranidis-Knotzer, WLV-Ehrenobmann Franz Gartner, Bezirkshauptmann Mag. Christian Pehofer, WLV-Obmann-Stv. Bgm. Alfred Artmäuer, LR Anton Kasser, WLV-Obmann LAbg. Bgm. Christoph Kainz, Pfarrer Mag. P. Stephan Holpfer OSB, Bgm. Natascha Partl, WLV-Direktor-Stv. Ing. Wolfgang Hiltl

Das Quellgebiet Furth/Harras ist seit 1930 eines der wichtigsten Wassergewinnungsgebiete des Wasserleitungsverbandes und versorgt die Gemeinden im Triestingtal und entlang der Südbahn mit hochwertigem Trinkwasser. Im Zuge des umfassenden Bauprojekts wird die Aufbereitung des Wassers auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Neben der Erneuerung des Hauptsammelschachtes wird eine moderne, mehrstufige Aufbereitungsanlage zur Desinfektion errichtet. Die bestehende Filteranlage, die Notstromversorgung sowie die elektrische Steuerungs- und Regeltechnik werden im Zuge des Projektes umfassend modernisiert. Quell-, Brunnen- und Oberflächenwasser mit einer Menge von bis zu 200 Liter pro Sekunde werden in der neuen Anlage mit einem 2-stufigen Desinfektionsverfahren aufbereiten. Damit erhöht sich die Versorgungssicherheit der Verbandsgemeinden.

Die Gesamtkosten des Bauprojekts belaufen sich auf rund 3,2 Mio. Euro, die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant.